Vorstadhaus eines modernen Menchen

  • Aktuell
  • Vorstadhaus eines modernen Menchen

Was bedeutet ein Vorstadthaus einem modernen Menschen? Ja, dies ist eine Gelegenheit, von Angesicht zu Angesicht mit der Natur zu sein. Ja, das ist eine Art von Rückkehr zu seinen Wurzeln. Aber vor allem ist ein Vorstadthaus eine Zuflucht. Der Ort, wo man der lauten Stadt, seinen Sorgen, Lasten und Verpflichtungen entfliehen kann. Mit anderen Worten, ein Vorstadthaus ist eine Fünf-Minuten-Stille im stundenlangen Lärm der Stadt.

Wenn man die Notwendigkeit erkennt in der Ruhe eines Vororts zu leben, dann muss man meistens zwischen Holz und Stein wählen. Zu Gunsten des Erstens spricht die Liebe für diesen Material, die bereits in den Genen geschrieben steht. Man stellt sich ein niedliches Häuslein vor, umgeben von Kiefern und über das Dach fließen unsägliche abendliche Farben.
Außerdem, wenn Sie schon ein Haus außerhalb der Stadt haben möchten, dann sollte es umweltfreundlich sein. Und was könnte umweltfreundlicher als Holz sein?

So wurde die Entscheidung für Holz sehr schnell getroffen. Der Eigentümer hatte eine klare Vorstellung davon, wie das Haus aussehen soll und seine Ideen wurden von einem Planungsteam aus dem HONKA Unternehmen in Bauprojekten umgesetzt. Das Haus wurde aus Kiefernstämmen in der Stadt Toksovo in der Region St. Petersburg gebaut. Man muss sagen, dass ein finnisches Haus gut in das Bild der Nordrussischen Natur passt. Umso mehr, dass der Projekt-Autor selbst die Landschaft mit einer starken Hand dem Michurinsk Testament entsprechend angepasst hat. In der Tat, warum sollte man um ein Gefallen der Natur warten, bis sie die Umgebung des Hauses mit Pflanzen beschmückt, aber… erst nach 40 Jahren. Durch die Bemühungen des Hausbesitzers liegt neben dem Haus bereits ein Steingarten, zwei Teiche und ein Garten französischer Art.

Was das Interieur betrifft, der Wurch das zu verbinden, was zueinander eigentlich gar nicht pass, war die Leitidee. Im Idealfall sollte daraus ein Vorstadthaus werden, in dem alle Bequemlichkeiten der Zivilisation zu vorhanden sind. Und damit wird nicht nur eine Wasserleitung gemeint, was selbstverständlich zu sein scheint, aber auch moderne Technologien, die ein Merkmal des XXI Jahrhunders sind. Es ist gelungen sich so weit wie möglich von dem Aussehen einer Holzhütte zu enfernen und sich dem Konzept eines modernes Hauses anzunähern. Im Inneren des Hauses sind nur einige Stellen aus echter Holz geblieben. Da es so wenig von Holz gibt, dient es jetzt nur als eine Dekoration, eine Erinnerung daran, dass das Mal ein Durchscnittliches Vorstadt-Blockaus war. Ausserdem sind die Wände mit Gipskartonplatten bedeckt – ein Material gewöhnlich für die Menchen aus der Stadt aber nicht für Landbewohner. Beim abdecken von Wänden, musste in Acht genommen werden, dass Holz, woraus das alte Haus gebaut wurde und als Grundlage für den neuen dient, ist ein lebendes und atmendes Material. Aus diesem Grund wurde für den Bau von festen Konstruktionen Häng- und Gleitsysteme eingesetzt.

Der Projekt Autor gibt zu, dass die französische und englische Landarchitektur der XVII-XVIII Jahrhunderten ihn stark beeinflusst haben. Es gibt keine genaue Analogien aber kleine Hinweise sind leich zu erkennen.
Zum Beispiel die Küche und das Wohnzimmer sehen wie Provence aus aber mit einer Einfachheit und Provinzialismus die so herzergreifend ist. Diese Blockwände und einfache Tische auf den man ein Strauss von blauen Vergissmeinnichte legen möchte!

Zum Primitivismus neigende Küche und das Wohnzimmer befinden sich neben dem zweifarbigen Wohnzimmer. Hauptelement des Zimmers ist mit Metall und Granit beschmückter Kamin – ein eher unerwartete aber deutlich erkennbare Stilwendung zu Modern-Technology.

Eigentlich ist Feuer eine der wichtigsten Themen in diesem Haus. Kamine „durchbohren“ das Gebäude von oben nach unten und stehen im Mittelpunkt des Hauses. Nach allem, was könnte besser die Gemütlichkeit eines Hauses symbolisieren als Feuer?

Eine Kombination aus Holz und Stein gibt einen interessanten Effekt. Der Keller, der an das Großstadtleben angepasst ist (Hier gibt es zum Beispiel ein Billardzimmer), wurde aus Stein gebaut. Nicht klar ob aus künstlichem oder nicht– es spielt sowieso keine Rolle. Aber im Erdgeschoss und in der zweiten Etage wird Stein durch Holz ersetzt.
Im Wohnzimmer und Küche des zweiten Stockes wird zur Bescheidenheit zurückgekehrt. Der Autor des Projekts hat nicht vergessen, dass ein Schlafzimmer soll ein Schlafzimmer bleiben und kein Pop-Art-Meisterwerk. Anders gesagt – architektonische Ausgefallenheit geht nicht immer Hand in Hand mit normalem Alltagsleben . Dieses Haus wurde als eine Oase von Ruhe und Gemütlichkein gebaut, weit von dem Lärm der Stadt entfernt. Hier gibt es nur den Wald, Geräusche des Regens und grenzenlosen Sternenhimmel in der Nacht, das durch den großen Fenster des Wohnzimmers reinguckt.

Alexander Carev:
“Was bringt jemanden dazu ein Haus in der Vorstadt zu bauen? Man könnte sagen es ist fast eine rhetorische Frage, aber trotzdem… Damit man sich für einige Zeit von der lärmigen Gesellschaft und der chaotischen Stadt und deren Sorgen erholen kann. Damit man sich der Natur hingeben kann. Zuzüglich wollte ich auch das Komfort bewahren an dem man in der Stadt so gewöhnt ist. Keine leichte Aufgabe, um so mehr wo alle Annehmlichkeiten der Zivilisation zum Blockhaus übertragen werden sollten..“

Quelle: www.salon.ru